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Müllverbrennung in NÖ

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Bahn frei für Rest- und Sperrmüll in NÖ: Schienentransport von Abfällen zur thermischen Verwertung gesichert

Anlässlich der Vertragsverlängerung zwischen der NÖ BAWU und der EVN zur thermischen Behandlung von Rest- und Sperrmüll betont Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Anton Kasser, Präsident des Vereins die NÖ Umweltverbände, den Mehrwert dieser erfolgreichen Kooperation: "Seit 15 Jahren besteht zwischen der NÖ BAWU und der EVN Abfallverwertung NÖ Ges.m.b.H eine partnerschaftliche Zusammenarbeit . Nach einer EU-weiten Ausschreibung wurde dieser Vertrag neu aufgesetzt und wird nun im Interesse der BürgerInnen und Bürger weitergeführt.


Müllvermeidung im Vordergrund: Abfallwirtschaft leistet Beitrag zum Umweltschutz
Anton Kasser weiter: "Am besten ist es, Müll zu vermeiden. Dennoch anfallender Restmüll wird umweltschonend verbrannt." Knapp 100 Container Abfall werden täglich zur ökologischen Verwertung zur EVN Nach Zwentendorf/Dürnrohr angeliefert Durch Müllverbrennung werden gleichzeitig Schadstoffe im Müll zerstört oder herausgefiltert und Energie gewonnen. Durch eine sogenannte Rauchgasreinigungsanlage gelangen keine Schadstoffe in die Umwelt. Abfallverbrennung hält somit die Deponierung gering und reduziert die Grundwasserbelastungen und entstehende Treibhausgase. Auf Grund der gesetzlichen Verordnung widmet sich in NÖ die NÖ BAWU (NÖ Beteiligungsgesellschaft für Abfallwirtschaft und Umweltschutz Ges.m.b.H.) im Auftrag der NÖ Umweltverbände diesem Auftrag.

Langjähriges Erfolgsmodell: Restmüll wird zu 90% mit Bahn transportiert
Bereits seit 1. Jänner 2004 werden jährlich rund 220.000t so vorwiegend in der Müllverbrennungsanlage der EVN in Dürnrohr und der FCC in Zistersdorf - verwertet. Rund 12.000t werden mechanisch-biologischen behandelt. Die Anlieferung zur Müllverbrennungsanlage der EVN nach Dürnrohr erfolgt zu 90 % mit der Bahn. Der Restmüll gelangt aus ganz NÖ, von den Wertstoffzentren in Bürgernähe, zu 11 zentralen Umladestationen. Seit 2004 wurden über 16.000 Bahncontainer befüllt und mit 5.500 Waggons zur Anlage nach Dürnrohr gebracht. Eine Strecke von St. Pölten nach Moskau. Durch die Kooperation der NÖ BAWU mit der EVN am Standort Dürnrohr kann die bei der Müllverbrennung gewonnene Energie durch das Zusammenspiel mit dem bereits vorhandenen Wärmekraftwerk zur Erzeugung von Strom, Fernwärme und Prozessdampf für die Industrie genutzt werden. Die thermische Abfallverwertung in Dürnrohr greift auf modernste Technologien, die überweit im Spitzenfeld liegen zurück.


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